Sumpfwiesen, Nieder- und Hochmoore
Wasser in der Landschaft – Niedermoore und Sumpfwiesen
Frau Anne Michaeli, NABU Hesse, ist dort Projektleiterin, unter anderem auch für das bereits abgeschlossene Projekt Erhalt und Pflege von Sumpfwiesen und Niedermooren in Hessen.
Sie berichtete uns von der steigenden Bedeutung von wasserführenden Flächen für den Erhalt der Biodiversität und der Bindung von CO2.
Je trockener nasse Flächen werden, dasto mehr setzen sie Kohlendioxid frei, bleibt die Feuchtigkeit im Boden. Es baut sich aus Pflanzenresten und Torfmoosen ein Belag auf, das in den Pflanzenresten gespeicherte CO2 bleibt gebunden.
Zum Erhalt der Flächen als Niedermoore müssen diese aber gepflegt werden.
Das heißt, der Baumbewuchs muss regelmäßig entnommen werden, die Flächen müssen einmal im Jahr gemäht und ggf. auch beweidet werden. Nur so bleibt auch die Vielfalt der Flora und Fauna erhalte
Der NABU-Untertaunus hat mit der Gemeinde und mit Hessenforst Flächen renaturiert, Wasser gestaut durch Verdämmung der Entwässerungsgräben und sich um die Baumentnahme gekümmert.
Die Fotos zeigen die Gäulsweide, die zu Hessenforst gehört.
Auf der Kleinen Hahnwiese und der Minorswiese im Besitz der Gemeinde Heidenrod wurden vom NABU Ende September/Mitte Oktober 2023 die Maßnahmen umgesetzt. Durch das stark wasserziehende Weidengebüsch und die Erlen wird der Fläche gerade so viel Wasser entzogen, dass den Torfmoosen nicht mehr genügend Wasser zur Verfügung steht und richtige Bulten entstanden sind. Von der Entfernung der Gehölze erhoffen sich die NABU-Aktiven, dass der Wasserspiegel wieder ansteigt und die Torfmoose wieder wachsen können.







